Zahlen, Fakten, Zusammenhänge: Mit unterschiedlichen Studien widmet sich die FSM wichtigen Fragen rund um den Online-Jugendschutz und die Nutzung digitaler Medien.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind ein wichtiger Input, wenn es darum geht, Schutzmaßnahmen zum einen und Bildungsangebote zum anderen zu hinterfragen und zu optimieren. Für die Konzeption und Durchführung der Studien kooperiert die FSM mit spezialisierten Instituten und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Jugendmedienschutzindex –
Onlinebezogene Risiken bei Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Institutionen

Der Jugendmedienschutzindex untersucht, wie der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor negativen Online-Erfahrungen in den Sorgen, den Einstellungen, dem Wissen und dem Handeln von Eltern, von pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie von Heranwachsenden selbst verankert ist.

Im Ergebnis werden Stärken und Schwächen der derzeitigen medienpolitischen Regelungen für den Jugendmedienschutz sowie der verfügbaren medienpädagogischen Unterstützungsangebote erkennbar. Daraus lassen sich Ansatzpunkte für deren Weiterentwicklung finden. Die zweiteilige Studie wurde von der FSM initiiert und vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis durchgeführt.

Die Studie im Detail

Im ersten Teil stehen Eltern und Heranwachsende im Fokus der Untersuchung. Empirische Basis der Studie von 2017 ist eine bundesweite Repräsentativ-Befragung von Heranwachsenden zwischen 9 und 16 Jahren, die das Internet nutzen, und jeweils einem Elternteil, das für die Online-Erziehung zuständig ist bzw. sich am besten mit der Online-Nutzung des Kindes auskennt. Insgesamt wurden 805 Heranwachsende und ihre Eltern befragt.

Für den zweiten Teil der Studie in 2018 wurden die Perspektiven von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften untersucht. Insgesamt wurden 296 Personen befragt, die an schulischen oder außerschulischen Einrichtungen in Bayern, Hamburg und Schleswig-Holstein tätig sind.

Medienbildung in Schulen
mit außerschulischen Partnern erfolgreich umsetzen

Die wichtigsten Erkenntnisse

Von einer idealen Zusammenarbeit bestehen klare Vorstellungen: So wird z.B. eine Verankerung des Themas Medienbildung in der Schule gewünscht, ebenso wie ein Verständnis der Partner für den Lernraum Schule und ein gegenseitiges Ergänzen der fachlichen und medienpädagogischen Kompetenzen. Wichtig ist den Befragten zudem, sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugend­lichen zu orientieren.

Die außerschulischen Akteure verfügen über wichtige Kompetenzen, um die schulischen Möglichkeiten zu ergänzen. Beispiel sind Fachkenntnisse bezüglich neuer Medienentwicklungen, einen engen Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, spezifische Produktionstechniken, bereitgestellte Technik oder oft auch finanzielle Mittel aus Förderungen.

Probleme gibt es aus Sicht der Beteiligten dann, wenn ein fehlendes bzw. unterschiedliches Verständnis über Medienbildung bzw. Medienkompetenz vorliegt. Auch strukturelle Bedingungen beeinflussen, ob und wie ein Austausch über die Ziele der Zusammenarbeit stattfindet.

Lesen Sie hier die gesamte Studie.

 

Häufige Fragen

Was sind jugendschutzrelevante Inhalte? Mit welchen technischen Mitteln lässt sich Jugendschutz online umsetzen? Wie können Eltern ihre Kinder schützen? Finden Sie Antworten auf diese und weitere Fragen.

Mehr erfahren

Mehr Wissen zum Thema

Gesetze, Akteure, Hintergrundwissen, Begriffserklärungen: Wir erläutern Grundlagen und Details rund um das Thema Jugendmedienschutz. Erfahren Sie mehr!

Mehr Wissen