Virtueller Elternabend von eco, FSM und jugendschutz.net

Gemeinsam begleiten wir Kinder sicher und gut durchs Netz

Berlin, 16. November 2020. Anlässlich des europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch am 18. November („European Day on the Protection of Children against Sexual Exploitation and Sexual Abuse") laden die deutschen Beschwerdestellen von eco (Verband der Internetwirtschaft e.V.), FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.) und jugendschutz.net, das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Internet, gemeinsam zu einem virtuellen Elternabend ein.

Mit Freunden verabreden, sich zu den Hausaufgaben austauschen, sich witzige Selfies, Memes oder Videos zuschicken: Digitale Kommunikation ist fester Bestandteil des Alltags vieler Kids und grundsätzlich eine gute Sache. Wenn dann aber die getauschten Inhalte nicht mehr witzig sind, sondern anstößig oder verstörend – dann wird es unter Umständen sogar illegal und strafbar. Cybergrooming, Missbrauchsdarstellungen, sexuelle Gewalt/Ausbeutung und Co. – was Eltern und Erziehende wissen müssen, um Kinder online zu begleiten und vor Gefahren zu schützen, erklären die Expert/innen am Mittwoch, 18. November von 17:00 – 18:00 Uhr in einem kostenfreien Webinar. Die Expert/innen der Beschwerdestellen zeigen im Rahmen des virtuellen Elternabends verschiedene Möglichkeiten auf, wie Eltern, pädagogische Fachkräfte, Kinder und Jugendliche in Gefahrensituationen selbst online aktiv werden können und geben clevere Tipps zur Medienerziehung innerhalb der Familie hinsichtlich Aufklärung, Schutz und Prävention. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und Hintergründe strafbarer Inhalte im Netz genauer beleuchtet und die Mitarbeiter/innen der Beschwerdestellen stehen für alle Fragen der Eltern, Erziehenden und Interessierten zur Verfügung. Gemeinsam begleiten wir Kinder und Jugendliche sicher und gut durchs Netz! Zur unverbindlichen und kostenfreien Anmeldung gelangen Interessierte über folgenden Link: go.eco.de/Elternabend

Zum Hintergrund:

Der „European Day on the Protection of Children against Sexual Exploitation and Sexual Abuse“ wurde 2015 vom Europarat initiiert und appelliert an Menschen und Institutionen in den europäischen Mitgliedsstaaten, sich on- und offline gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern zu engagieren. Interessierte, die den Tag mit eigenen Aktionen unterstützen möchten, finden hier alle Informationen auf einen Blick. FSM, eco und jugendschutz.net sind Partner des deutschen Safer Internet Centers (saferinternet.de), das von der Europäischen Union im Rahmen der Connecting Europe Facility finanziell unterstützt wird. Dem deutschen Safer Internet Center gehören zudem klicksafe – Projekt zur Medienkompetenzförderung – und die anonymen Beratungsangebote der „Nummer gegen Kummer“ an. Darüber hinaus engagieren sich die Beschwerdestellen im internationalen Beschwerdestellennetzwerk INHOPE.

Über die FSM
Die FSM ist seit 2005 eine von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) anerkannte Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle für den Bereich Online-Medien engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

eco Beschwerdestelle bekämpft erfolgreich illegale Internetinhalte: Seit beinahe 25 Jahren bekämpft die eco Beschwerdestelle erfolgreich illegale Inhalte im Internet. Jeder Hinweis zählt im Kampf gegen rechtswidrigen Content! Wenn Ihnen im Internet Inhalte begegnen, die Sie für rechtswidrig halten, zögern Sie nicht – melden Sie den Inhalt bei der eco Beschwerdestelle. Alle wichtigen Informationen zur eco Beschwerdestelle und das Beschwerdeformular sind unter beschwerdestelle.eco.de abrufbar.

jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Jugendministerien haben jugendschutz.net 1997 gegründet. Die Stelle ist seit 2003 an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden und recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie fordert Anbieter und Betreiber auf, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Finanziert wird jugendschutz.net von den Obersten Landesjugendbehörden, den Landesmedienanstalten und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.