FSM-Vorstand im Amt bestätigt

Hohe Standards beim Online-Jugendschutz

Berlin, 11. November 2021. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) wurde die Vorstandsvorsitzende Gabriele Schmeichel (Deutsche Telekom) einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt; ebenso wie die Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Sabine Frank (Google Germany) und Schatzmeister Philippe Gröschel (Telefónica Germany). Ebenfalls zur Wahl standen die weiteren Mitglieder des Vorstands: Guido Brinkel (Microsoft Deutschland), Daniela Hansjosten (RTL Television GmbH), Klaus Jahn (Discovery Deutschland), Jessica Lilienthal (ProSiebenSat.1 Media SE) und Sandra Singer (Sky Deutschland). Auch sie wurden einstimmig wiedergewählt.

Jugendschutzgesetz: Vernetzung und Expertise

Diskutiert wurden auf der Mitgliederversammlung die ersten Erfahrungen mit dem novellierten Jugendschutzgesetz (JuSchG). Neben der traditionellen Arbeit als Jugendschutzselbstkontrolle übernimmt die FSM hier insbesondere im Bereich der Vorsorgemaßnahmen neue Aufgaben: Anbieter werden künftig im Dialog mit der FSM noch transparenter vorab festlegen, welche Maßnahmen sie ergreifen, um insbesondere jungen Menschen eine sichere Nutzung ihrer Dienste zu ermöglichen.

Der Vorstand sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsunternehmen und -verbände waren sich einig, dass die FSM auch im veränderten Regulierungsrahmen weiter selbstbewusst für zweckmäßige, wirksame und v.a. praxistaugliche Jugendschutzmaßnahmen eintritt.

Gabriele Schmeichel, FSM-Vorstandsvorsitzende:
„Die bereits im Gesetzgebungsprozess kritisierten Abgrenzungsschwierigkeiten führen aktuell noch zu Herausforderungen in der Anwendung des JuSchG. Ein Grund dafür ist auch die unzureichende Verzahnung mit bestehenden Regelungen zum Jugendmedienschutz, speziell dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Wesentlich ist daher der fachliche Austausch zwischen der FSM und ihren Mitgliedern, um die konkrete Ausgestaltung der Regelungen und schlussendlich Rechtssicherheit zu schaffen.“

Martin Drechsler, FSM-Geschäftsführer:
„Um ein möglichst branchenweit hohes Jugendschutzniveau gewährleisten zu können, ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern aus dem In- und Ausland weiterhin essentiell. Mit fachlicher Expertise begleiten und beraten wir sie, um einen modernen und effektiven Jugendmedienschutz im 21. Jahrhundert mitzugestalten, der Kinder und Jugendliche unabhängig vom Verbreitungsweg vor ungeeigneten Inhalten schützt und sie zu einer kompetenten Mediennutzung befähigt.“

Im Rahmen des JuSchG übernimmt die FSM darüber hinaus die Zertifizierung von Jugendschutzbeauftragten und bietet dazu gemeinsam mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ein umfangreiches Schulungsangebot mit Grund-, Vertiefungs- und Praxiskursen zu übergreifenden sowie zu FSM/FSF-spezifischen Themen.

 

 

Über die FSM
Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt
FSM e.V., www.fsm.de; Wiebke Klecar, Beuthstr. 6, 10117 Berlin; Tel.: 030 24 04 84 - 43, klecar@fsm.de, Twitter: @FSM_de, Facebook: www.facebook.com/fsm.de