Medienpädagogischer Küchentalk #2: Bildungspartnerschaften

Schulen aus der Kreidezeit ins digitale Neuland: Partnerschaft zwischen außerschulischen und schulischen Einrichtungen – geht das zusammen?

Die besten Gespräche finden bekanntlich in der Küche statt. In offener Atmosphäre und vor allem auf Augenhöhe werden hier in geselliger Runde Themen besprochen, die das alltägliche Leben von Familien und Freunden bestimmen. Jeder ist hier gleichberechtigt – egal, welche Position, welches Alter oder welche Haltung. Genau diese lockere Atmosphäre möchten wir nutzen, um spannende Herausforderungen von Medienbildung, Politik und Gesellschaft zu diskutieren und aktuelle Fragen der digitalen Bildung zu debattieren. Mit dabei sind interessante Gäste, kontroverse Meinungen, kritische Moderatoren und die Möglichkeit für das Publikum vor Ort und im Livestream, sich aktiv mit ihren Fragen und Beiträgen zu Wort zu melden. Jeder hat einen Platz mit seinen Fragen, kritischen Anmerkungen und Haltungen am Küchentisch.

Die Kultusministerkonferenz positioniert sich mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ zur Medienbildung in der Schule. Außerschulische Akteure wie Vereine, Stiftungen, Einzelpersonen und Unternehmen bieten zahlreiche Angebote und Methoden für den Einsatz. Lehrende stehen derweil vor Herausforderungen rund um Weiterbildung, Zeit, Technik und Integration in den Unterricht. Bildungspartnerschaften mit außerschulischen Akteuren bieten hier das Potenzial mit medienpädagogischen Kompetenzen, Ressourcen sowie konkreten Materialien zu unterstützen. Aber wie können in diesem Spannungsfeld Bildungspartnerschaften mit außerschulischen Partnern gelingen? Welche gegenseitigen Erwartungen und welches Verständnis von Medienbildung treffen aufeinander und welche Rahmenbedingungen braucht es für das Gelingen einer gleichberechtigten Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure? Den Ausgangspunkt bildet die FSM-Studie „Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung“, die vom JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis gemeinsam mit JFF-Berlin-Brandenburg durchgeführt wurde.

Wer hat diskutiert?

Dr. Guido Bröckling (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis)

Anke Domscheit-Berg (MdB)

Sabine Frank (Google Deutschland)

Thomas Pehle (Brandenburger Lehrerverband beruflicher Schulen e.V.)

 

Moderiert von Kristin Narr (GMK e.V.) und Björn Schreiber (FSM e.V.)

 

Veranstalter:

Der medienpädagogische Küchentalk ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK). Zusammen wollen wir Medienbildung, Politik und Gesellschaft in lockerer Atmosphäre in die Diskussion bringen und aktuelle Fragen der digitalen Bildung debattieren.

Fotos: Thomas Imo / photothek.net