Nach der Reform ist vor der Reform. Bund und Länder streben eine umfassende Reform des Jugendschutzes an – aber welche?

Am 26. November 2015 fand der zweite medien impuls in diesem Jahr statt. Zum Thema „Nach der Reform ist vor der Reform. Bund und Länder streben eine umfassende Reform des Jugendschutzes an – aber welche?“ referierten und diskutierten Experten in der Bertelsmann Repräsentanz Berlin.

Nachdem Hajo v. Gottberg, Geschäftsführer FSF, und Martin Drechsler die Neuheiten des JMStV-Entwurfs und die vielversprechenden Möglichkeiten für die Selbstkontrollen im Allgemeinen vorstellten, ging es mit Diskussionen über spezielle Themen weiter. So tauschten sich Claudia Mikat (Geschäftsführerin Programmprüfung FSF), Christiane v. Wahlert (Geschäftsführerin FSK) und Isabell Rausch-Jarolimek (Leiterin des Jugendmedienschutzbereichs der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten) über die gegenseitige Anerkennung von Prüfergebnissen von FSK und FSF aus. Im Anschluss diskutierten Daniela Hansjosten (Mediengruppe RTL), Stephan Dreyer (Hans-Bredow-Institut), Dr. Rolf Bardeli (Fraunhofer Institut) und Thorsten Feldmann (JBB Rechtsanwälte) über die Möglichkeiten und Grenzen von technischen Jugendschutzlösungen.