Kinderseiten im Netz – was ist zu beachten?

Europäische Aktionswoche für „Positive KinderOnlineInhalte“ vom 25. bis 29. September 2017

Berlin, 25. September 2017. Immer mehr Kinder nutzen regelmäßig das Internet. Diese Entwicklung spiegelt sich in der steigenden Anzahl von Online-Angeboten speziell für Kinder wieder. Doch welche Qualitätsmerkmale zeichnen Internetangebote für junge Nutzer aus, die ihnen positive Onlineerfahrungen ermöglichen, und wie findet man diese guten Angebote im Netz? Darum geht es bei der Europäischen Aktionswoche für „Positive KinderOnlineInhalte“ vom 25. bis 29. September, die dieses Jahr erstmals in ganz Europa veranstaltet wird. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von dem europäischen Netzwerk INSAFE. In Deutschland wird die Onlinekampagne von der EU-Initiative klicksafe gemeinsam mit fragFINN.de, FSM und jugendschutz.net organisiert. Im Fokus der Woche steht die zentrale Frage, wie die Produktion und Verbreitung guter Internetangebote für Kinder gefördert und weiterentwickelt werden können. Positive Online-Inhalte bestärken und begeistern Kinder. Sie machen Spaß, sind lehrreich und regen die Kreativität der jungen Onlinenutzer an. Und sie garantieren, dass sich Kinder online nur in sicheren Surfumgebungen bewegen – egal ob als App, auf einer Webseite oder als Online-Spiel. Die Aktionswoche ist als Online-Kampagne angelegt: Eltern, Pädagogen und Multiplikatoren können sich hier umfassend über positive Online-Angebote in ganz Europa informieren oder selbst aktiv am klicksafe-Webinar oder einen Twitter-Chat (auf deutsch) teilnehmen.

Ausgewählte Aktionen der „Positive Online Content Campaign“

Weitere Informationen über die „Positive Online Content Campaign“

Über die Partner:

klicksafe ist eine Initiative im CEF Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt. klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im CEF Telecom Programm der Europäischen Union, Safer Internet DE (www.saferinternet.de). Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hot-lines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

fragFINN betreibt die Entwicklung und Pflege einer Whitelist an kindgeeigneten Internetangeboten und bietet mit der Kindersuchmaschine fragFINN.de, die ausschließlich diese geprüften Angebote findet, eine sichere Startrampe ins Internet für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Damit engagiert sich der Verein für einen positiven Jugendmedienschutz sowie die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern. Zielsetzung ist es, das Vertrauen von Kindern, Eltern und Pädagogen in das Medium Internet zu stärken. Der Verein wird von namhaften Unternehmen und Verbänden der Telekommunikations-, Internet- und Medienbranche finanziert und getragen. fragFINN startete 2007 und ist Teil der Initiative „Ein Netz für Kinder“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Als gemeinsames Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Internet recherchiert jugendschutz.net Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Die Stelle drängt Anbieter und Betreiber, ihre Angebote so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Sie nimmt über ihre Hotline Hinweise auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz entgegen und sorgt dafür, dass diese schnell beseitigt werden. Im Fokus der Arbeit stehen riskante Kontakte, Selbstgefährdungen, politischer Extremismus und sexuelle Ausbeutung von Kindern. jugendschutz.net sorgt dafür, jungen Internetnutzer sichere und positive Online-Erfahrungen zu ermöglichen. Gegründet wurde jugendschutz.net 1997 von den Jugendministerien der Länder. Die Stelle ist seit 2003 an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden, um eine einheitliche Aufsicht über Rundfunk und Internet zu gewährleisten. Problematische Inhalte im Netz können gemeldet werden unter www.jugendschutz.net/hotline oder hotline@jugendschutz.net.