23. Juni 2009: medien impuls von FSF und FSM zum Thema "Selbstdarstellung von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0 – Wie kann eine effektive Regulierung aussehen?"
Die steigende Nutzung von Social Communities durch Kinder und Jugendliche bringt viele positive Begleiterscheinungen mit sich. Kinder und Jugendliche erwerben durch die Selbstdarstellung im Internet zahlreiche Fähigkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, sozialen Interaktion und Integration sowie technische Fähigkeiten für ihr späteres Berufsleben. Durch das Web 2.0 werden Heranwachsende zunehmend zum Sender von Informationen und sind nicht länger reine Rezipienten von Medieninhalten. Dies geschieht in einer Lebensphase, in der sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihr Handeln zu reflektieren. Medienkompetenz ist dabei für die Ausgewogenheit von Privatsphäre und Selbstdarstellung im Internet entscheidend. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist in erster Linie Aufgabe von Eltern und Pädagogen. Aber auch Anbieter sind in der Pflicht, heranwachsende Nutzer aufzuklären und durch technische Voreinstellungen dafür Sorge zu tragen, dass vor allem Kinder von vornherein stärker in ihrer Privatsphäre geschützt werden.
Das sind die Ergebnisse der drei Fachvorträge von Leonard Reinecke (Hamburg Media School), Niels Brüggen (JFF) und Dr. Jeffrey Wimmer (TU Ilmenau), die im Rahmen der zweiten medien impuls-Tagung am 23. Juni in der Deutschen Kinemathek in Berlin 130 interessierten Teilnehmern vorgestellt wurden.
medien impuls ist eine neue gemeinsame Veranstaltungsreihe der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), die in regelmäßigen Abständen aktuelle Entwicklungen der Medienlandschaft beleuchtet.
Der nächste medien impuls wird im Herbst 2009 zum Thema "Medien&Emotionen" in Berlin stattfinden.
Hier finden Sie den Vortrag von Leonard Reinecke (Hamburg Media School)
Hier finden Sie den Vortrag von Niels Brüggen (JFF)
Hier finden Sie den Vortrag von Dr. Jeffrey Wimmer (TU Ilmenau)
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